Bundestagskandidat Robin Mesarosch fordert schnelleres Internet in der Region

Veröffentlicht am 17.06.2021 in Kreisverband

Alle können spüren, dass die Welt immer digitaler wird. Aber was heißt das für ländlichere Regionen wie den Kreis Sigmaringen oder den Zollernalbkreis? Über diese Frage diskutierten vergangene Woche interessierte Bürgerinnen und Bürgern mit drei Experten. Das Fritz-Erler-Forum hatte den Wissenschaftler Gerald Swarat, den Sigmaringer Wirtschaftsförderer Uwe Knoll und den Kommunikationsexperten und unseren Bundestagskandidaten Robin Mesarosch zu einer öffentlichen Videokonferenz eingeladen.
Eingangs betonte Mesarosch, der aus dem dörflichen Langenenslingen stammt und für uns im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen kandidiert, dass die Städte und Gemeinden auf dem Land dringend schnelleres Internet bräuchten. Das sei die Voraussetzung, um am digitalen Fortschritt teilzuhaben. „Dass man in einer der reichsten Regionen Europas an manchen Orten noch nicht mal richtig telefonieren kann und oft katastrophales Internet hat, geht gar nicht.“

Ihm pflichtete Gerald Swarat bei. Der Wissenschaftler ist Leiter des Berliner Kontaktbüros des Fraunhofer IESE und Autor von „Smartes Land – von der Smart City zur Digitalen Region“. In der Vergangenheit seien vor allem Großstädte und Ballungszentren mit der technischen Infrastruktur für schnelles Internet versorgt worden. Das Land sei dabei weit zurückgefallen. Neben den technischen Voraussetzungen, ging Swarat auch auf die gesellschaftlichen Aspekte der Digitalisierung ein. „Wir brauchen nicht unbedingt ein Silicon Valley, wir müssen über soziale Innovationen reden.“ Beispielhaft seien Sharing-Modelle, also dass sich z.B. mehrere Leute ein Auto teilen, oder auch das Home-Office als neue Art zu arbeiten. Damit möglichst viele von solchen Möglichkeiten profitieren können, müssten Kommunen und Unternehmen das klug organisieren.

Uwe Knoll warb für den InnoCamp Sigmaringen, dessen Geschäftsführer er ist. Auf dem ehemaligen Kasernengelände der Kreisstadt entstehen aktuell eine Modellfabrik, ein Innovations- und Technologiezentrum sowie eine Akadamie. Das seien neue Wege zu arbeiten und zu wirtschaften, die die Region stärkten.

„Es geht um Fortschritt, der uns allen das Leben leichter machen kann“, schloss Bundestagskandidat Mesarosch. Eines seiner Lieblingsbeispiele sei eine kleine Gemeinde in Nordfriesland, in der die Bürgerinnen und Bürger nachts die Straßenbeleuchtung per App selbst anschalten können. „Das spart einerseits Strom und macht andererseits den Nachhauseweg sicherer. Mit solchen Möglichkeiten können wir uns unsere Dörfer und Städte noch viel mehr zu eigen machen.“

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