Bundestagskandidat Robin Mesarosch: „Die Saulgauer Geburtsstation hat man kaputtgespart"

Veröffentlicht am 09.06.2021 in Kreisverband

Die Geburtsstation des Bad Saulgauer Krankenhauses soll zum 1. Juli schließen. SPD-Bundestagskandidat Robin Mesarosch kritisierte den Vorgang scharf. „Die Geburtsstation hat man kaputtgespart“, so Mesarosch: „

Die Hebammen, Pflegekräfte und die Ärzteschaft hätten sich enorm engagiert. Allerdings seien die Arbeitsbedingungen insbesondere für die Hebammen immer schlechter geworden. „Die Geschäftsführung hätte sich aktiv für ihre Beschäftigten einsetzen müssen. Stattdessen hat man die Station an die Wand fahren lassen und zeigt jetzt auf den Fachkräftemangel“, erklärt Mesarosch: „Es bleibt der Eindruck, dass den Verantwortlichen die Geburtsstation schlicht zu teuer geworden ist.“

„Die Bedürfnisse der Menschen müssen in der Gesundheitsversorgung immer wichtiger sein als finanzielle Interessen“, betont Mesarosch: „Und rund 700 Geburten, Tendenz steigend, zeigen, dass wir die Geburtsstation in Bad Saulgau wollen und brauchen.“

Der Bundestagskandidat sieht auch, dass die SRH-Kliniken an gesetzliche Vorgaben gebunden sind, die dringend verändert werden müssen. „Unser Gesundheitswesen muss auf das Patientenwohl ausgerichtet sein“, so Mesarosch: „Um finanzielle Einzelinteressen zurückzudrängen, muss man das große Rad drehen. Wir müssen Schluss machen mit der Gewinnmaximierung im Gesundheitswesen.“ Dafür wolle sich der SPD-Kandidat im Bundestag einsetzen.

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